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Oktoberfest 2016 – Geschichte & Mode

Oktoberfest 2016
Oktoberfest ist eine inzwischen nicht mehr überall ganz zutreffende Bezeichnung für ein Spektakel in verschiedenen schweizerischen Städten, denn es beginnt hier und da bereits im September.
Mit schöner Regelmässigkeit artet das Bierfest in ein lustiges Gelage aus, bei dem Hunderttausende Besucher auf Kommando etliche Millionen Liter Bier schlucken sowie Hunderttausende Riesenbrezeln und Brathähnchen vertilgen.

Der Master of Disaster – König Ludwig I

Oktoberfest 1823
Master of Desaster ist im Falle der Oktoberfesttradition der bayrische König Ludwig I.: Am 12. Oktober des Jahres 1810 ehelichte er auf der Wiesn vor den Toren Münchens Prinzessin Therese von Sachsen Hildburghausen, nach der das Grasfeld auch liebevoll Theresienwiese benannt ist.
1898 schlugen die ersten Bierverkäufer ihre Zelte auf dem zunächst harmlosen Jahrmarkt auf. So entwickelte sich die Kirmes allmählich zur massenhaften Zelebrierung liebevoller Derbheit und extrem feuchter Gemütlichkeit.
Dekoriert mit oft tief dekolletierten Dirndln und strammen Lederhosen (die Sie bei Ackermann oder Quelle kinderleicht bestellen können) für besseres Schenkelklopfen, ist das Oktoberfest nicht nur in München für Millionen in- und ausländischer Gäste das Bierevent schlechthin.
Aber auch in der Schweiz ist das Oktoberfest zur Institution der Feierlaunigen geworden. Es gibt zahlreiche Feste an verschiedenen Orten. Überall haben die tiefen Dekolletés eine tiefere Bedeutung und auf den Tischen sollte nicht getanzt werden!

Oktoberfeste in der Schweiz

Oktoberfest in Zürich
Seit 1995 heisst es auf dem Zürcher Bauschänzli «O’zapft is!»Unter den Klängen des eigens komponierten Oktobefestliedes feiern die Leute zünftig mit Jassturnier, Shotglas-Werfen & Co. Das blau-weisse Festzelt steht mitten in der Stadt auf der Limmatinsel.
Mitten in Zürich findet gleich noch ein zweites Oktoberfest statt: Im Züricher Hauptbahnhof gibt es nämlich die Züri Wiesn – nicht nur für das flotte Bierchen und die Weisswurst zwischen zwei Bahnen erwartet ein Biergarten nebst Zelt seine Besucher. Für die kleinen gibt es einen Lunapark und an Bastelständen werden hier Anleitungen für die Herstellung heimischer Dekorationen gegeben. Hier gibt es pfiffige Tipps für Basteleien in blau-weiss, deren Ergebnisse die heimischen vier Wände mit selbst gebasteltem Oktoberfestschmuck verschönern sollten.
Aufbrezeln ist angesagt: Grosse Dekolletés sind Gesetz, denn die Frau darf zeigen, was sie hat. Besucht wird das Fest also mit der richtigen Tracht.
Auch dieses Jahr gibt es Raclette auf dem Oktoberfest Baden – und das traditionsgemäss zur „Mittagswiesn“. Abends kommen dann mit Weissürstl, Brezn und Haxn die typisch bayrischen Gerichte auf die Tische des Riesenbierzelts auf dem Trafoplatz. Wer noch kein Dirndl hat: Vor Ort gibt es einen Wiesn Shop!
Nicht nur mit Calanda Lager, sondern auch mit bayrischem Weissbier wird auf dem Churer Oktoberfest angestossen. Der Braumeister kreiert zudem eigens zum Anlass den passenden Biercocktail namens Gaudi.
Zum zweiten Mal nach 2015 startet in Tuggen, mitten im Kantonsdreieck Glarus, St. Gallen und Ausserschwyz, das Oktoberfest. Hier sorgen Animateure für Stimmung – nach dem Singen und Schunkeln unterstützen Bierhumpenstossen, Hau den Lukas und Mass-Heben die körperliche Ertüchtigung. Nach etwa 23 Uhr wird die urgemütliche Holzhütte zu einer tosenden Partymeile.
Beim Oktoberfest Winterthur machen einfach alle mit: Vom Gratisbier auf dem Neumarkt über den Einzug des Wiesn-Wirtes bis zu Liveevents mit Semmelknödeln und Kartoffelstock oder Pilzragout kann es zünftiger nicht werden.
Auch am Zürichsee gibt es ein Oktoberfest: Ein besonders schönes Bierzelt steht am unteren Ufer in Pfäffikon, das mit bunten Lichtergirlanden, Karotischdecken und blau-weissen Stoffdekorationen zu heimischen Oktoberfestbasteleien inspiriert. Weisswürste mit Brezen, Schweinsbraten, heisser Leberkaas, Hax’n mit Kraut und halbe Hendl stehen auf den Speisekarten – und die ganze Pracht liegt nur etwa zehn Gehminuten vom Bahnhof entfernt – jeder könnte also sicher und aufrecht nach Hause kommen.

Aufbrezeln!

Dirndl, Lederhosen und Trachten sind ein Muss auf dem Oktoberfest
Ganz sicher werden die Oktoberfeste zum grossen Spass, wenn man sie waschecht feiert.
Aufbrezeln ist angesagt: Grosse Dekolletés sind Gesetz, denn die Frau darf zeigen, was sie hat. Besucht wird das Fest also mit der richtigen Tracht – Plastikoutfits sind No-Gos! Eine grosse Auswahl an Trachten und Dirndln gibt es in Shops wie Manor und Jelmoli. Dazu passen Stilettos und die Männer kommen in Haferlschuhen.
Ausserdem sollte man stets laut und unverdrossen mitsingen, wenn die Kapelle ein «Prosit» spielt. Deshalb müssen alle wichtigen Liedtexte auswendig gelernt werden – nur so klappt es auch mit dem kräftigen Schunkeln. Auf den Ruf «Zicke Zacke, Zicke Zacke» wird sofort mit «hoi hoi hoi» geantwortet. Auf den Bänken kann getanzt werden – auf den Tischen allerdings nicht. Zuwiederhandlungen können zum Rauswurf führen!
Last, but not least ein Hinweis auf die Essgepflogenheiten: Nur Touris essen Weisswürste nach 12 Uhr mittags und die Schweizer geniessen auch auf ihrer Wiesn ihr Raclette. Deshalb: Viel Spass!